Raus aus dem Lockdown – rein ins Ampelsystem

Seit 83 Tagen sind die Schweizer Restaurants geschlossen. 83 Tage, in denen die Wirte unseres Landes Geld verloren haben, obschon sie im Sommer und Herbst präventive und gut funktionierende Schutzmassnahmen bereitzustellen hatten. Die Beizer wurden doppelt bestraft – nebst den ohnehin schon reduzierten Einnahmen, müssen sie ihre Türen nun seit Ende des letzten Jahres geschlossen halten. Gleichzeitig treffen sich in Nichtpflichtschulen täglich hunderte Personen, welche aus allen Ecken des Kantons kommen und auf engstem Raum miteinander zusammenarbeiten. Abstandhalten im öffentlichen Verkehr ist zwar oberstes Gebot, aber in den Stossverkehrszeiten unmöglich.

Schon Anfang Dezember forderte die Junge SVP Thurgau als einzige Jungpartei im Kanton die Thurgauer Regierung und den Bund dazu auf, mit ihren Massnahmen konsequent zu agieren. Die vorliegende Ungleichbehandlung der verschiedenen betroffenen Akteure der Covid-Krise führt zunehmend zu einer divergierenden Gesellschaft, was es unbedingt zu vermeiden gilt.

Die JSVP Thurgau fordert, dass die Restaurants sowohl in Innen- aus auch Aussenräumen spätestens per 22. März öffnen können – damit einhergehend ist das Einhalten entsprechender und bereits etablierter Schutzkonzepte.

Für die kommende Zeit, ab Frühjahr 2021, fordert die JSVP Thurgau zudem vom Bundesrat ein Ampelsystem, bei welchem nach festgelegten und nachvollziehbaren Indikatoren über weitere Massnahmen, resp. dessen Lockerungen, kantonal beschlossen wird. Als wesentlicher Indikator
für diese Ampel sollen unbedingt die aktuellen Hospitalisationen dienen – der Bevölkerung und auch teilweise Wissenschaft nichts sagende „R-Werte“ und weitere undurchsichtige Kennzahlen, sind künftig nicht mehr zu berücksichtigen. So entstehen für Bevölkerung und Wirtschaft verständliche und zugleich vorhersehbare Schritte und Massnahmen im Umgang mit der Pandemie.

Kategorien: Allgemein

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