Ganz oder gar nicht – JSVP Thurgau kritisiert den Regierungsrat

Anlässlich der aktuellen gesundheitlichen Lage im Zusammenhang mit Covid19 hat die Thurgauer Regierung heute Nachmittag die Öffentlichkeit über weitere Massnahmen im Kampf gegen die Pandemie informiert. Die JSVP Thurgau ist mit der Strategie des Regierungsrates nicht einverstanden und kritisiert diesen scharf.

In der momentan sehr angespannten Lage erscheint es unverzichtbar, einen klaren Kurs im Umgang mit der Corona-Pandemie zu haben. Was die Thurgauer Regierung dem Volk heute präsentierte, gleicht aber einem löchrigen und unvollständigem Massnahmenpaket. Die Sperrstunde vorzuverlegen, Personenansammlungen zu begrenzen, eine Homeoffice-Pflicht und die Zwei-Haushalte-Regel einzuführen, stehen im eindeutigen Widerspruch zur Offenhaltung aller Nicht-Pflichtschulen.

Die Junge SVP Thurgau fordert daher, dass alle Schulen ab der Sekundarstufe II ebenfalls unverzüglich auf Distance Learning umstellen. Es kann nicht sein, dass das private Leben auf ein Minimum beschränkt wird, man aber in  der Schule einen ganzen Tag lang im gleichen Zimmer verbringt, oft ohne Einhalten des Mindestabstandes, und gruppen- oder klassenübergreifende Projekte durchführt. Es erscheint daher nur konsequent, den Präsenzunterricht an Berufs- und Mittelschulen per sofort einzustellen, um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern.

Die Junge SVP Thurgau fordert den Thurgauer Regierungsrat dazu auf, konsequent zu handeln: ganz oder gar nicht. Im Hinblick auf die baldig stattfindenden Weihnachtsfeiertage ist entweder ein klarer und harten Kurs zu fahren, um die Zahlen an Neuansteckungen mit dem Coronavirus drastisch zu dämpfen – oder aber die halbherzigen und inkonsequenten Einschränkungen ganz bleiben zu lassen.

Kategorien: Allgemein

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